Solar do Castelo - Portugal


Einen kleinen Beitrag möchte ich meinen Lissabon-Erlebnissen noch hinzufügen. Wir hatten das Glück ein wahnsinnig tolles Hotel zu haben. Und da ich weiß wie schwierig es ist gute Unterkünfte in fremden Städten zu finden, möchte ich euch dieses Hotel nicht vorenthalten.

 

Das Solar do Castelo liegt - wie der Name vielleicht erahnen lässt -  direkt am Castelo. Also schön weit oben. Gut, mit unserer Koffern war der Weg etwas beschwerlich, aber ich muss auch ehrlich zugeben: Wir haben einen blöden Aufstieg genommen. Später haben wir weitaus besserer Strassen gefunden. Und es gibt ja auch immer die Möglichkeit ein Taxi zu nehmen. Aber vom Rossio - dem zentralen Platz im Zentrum Lissabons - sind es dann auch nur 15 Minuten - allerdings den Berg rauf.

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Sintra - Portugal


Den dritten und letzten Tag in Lissabon haben wir genutzt um der Stadt ein bisschen zu entfliehen. Nicht dass das unbedingt nötig gewesen wäre. Aber ich hatte von Freunden gehört, dass sich ein Besuch in Sintra, ein Städtchen vor den Toren Lissabons, lohnen würde. Also ging es mit dem Vorstadtzug für unschlagbare 5€ (hin & zurück) nach Sintra. Die Fahrt hat ca. 40 Minuten gedauert.

 

Die Stadt ist nicht groß. Liegt aber so idyllisch im grünen und zwischen zwei Bergen auf denen je eine Burg thront, dass alleine diese Anblick viel hergibt. Das Zentrum rund um dem Palace National haben wir links liegen gelassen und uns direkt zum Quinta da Regaleira begeben - einer angelegten Gartenanlage die seines Gleichen sucht. Vor über hundet Jahren von einem Privatmann angelegt, der anscheinend mit einer sehr sehr großen Leidenschaft seinen Garten gestaltet hat. Alleine das Wohnhaus am Eingang erinnert eher an ein Schloß aus einer anderen Zeit. Im ganzen Garten verstecken sich ähnliche Gebäude, kleine Türmchen, verspielte Mauern und eine Flora die dazu geführt haben, dass ich den Fotoapparat gar nicht mehr weglegen konnte. Auch dieses intensive Grün auf den moosbewachsenen Mauern - ein Traum. 

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Lissabon - von Alfama bis Estrela

Auch wenn es das Titelfoto nicht erahnen lässt: der zweite Tage in Lissabon begann mit Regen. Viel Regen. Sehr viel Regen. Aber was will man machen wenn man nur drei volle Tage hat. Im Hotel bleiben ist keine Option (auch wenn wir ein tolles Hotel hatten!). Also sind meine Mama und ich trotzdem losgezogen. Allerdings war der Plan für heute: Wir halten uns mehr oder weniger im Zentrum Lissabons auf. Hier kann man sich einfach schneller mal unterstellen, falls das nasse Wetter zu arg wird.

 

Unser Hotel lag auf dem Gelände des Castelo de Sao Jorge. Also hieß es erstmal: runter vom Berg. Den Weg nach unten haben wir dann auch über das Kloster Sao Vincente de Fora und über die Kathedrale Sé gemeistert. Der Weg runter dauert normalerweise eine halbe Stunde - uns hat er fast zwei gekostet. Wir saßen mehr als eine Stunde in der Kathedrale fest, da es sintflutartig regnete. Allerdings hätte es uns schlechter treffen können: Die Kathedrale Sé ist die älteste Kirche Lissabons. Daher allein schon einen Besuch wert.

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Lissabon - ein Tag am Tejo

Meine Mama ist im Februar 60 geworden. Ein Grund, ihr mal eine größere Freude zu machen als die üblichen Glückwünsche und Blumen. Also habe ich mir gedacht, ich schenke uns beiden eine Reise. Mutter-Tochter-Time. Quality-Time. Das Ziel war schnell gefunden: Lissabon!

 

Wir hatten drei volle Tage. An- und Abreise zähle ich jetzt einfach mal nicht. Den ersten Tag haben wir uns komplett am Wasser aufgehalten. Genauer gesagt am Fluss Tejo. An dem liegt Lissabon nämlich. Noch genauer gesagt: Lissabon liegt an der Mündung des Tejo in den Atlantik. Man muss also nur weit genug am Tejo langlaufen und stößt zwangsläufig auf's Meer. Für uns zwei Nordlichter natürlich genau das richtige. 

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