Budapest - Ungarn - Part I

Ich habe mir nochmal eine Woche Auszeit genommen und bin nach Budapest geflogen. Die Stadt kannte ich noch nicht, aber ich habe es bereut, nicht eher da gewesen zu sein. Die Architektur erinnert sehr an Wien. Kein Wunder, den beide Städte haben eine gemeinsame Vergangenheit. Aber auch ein bißchen an Prag. Historische Bauten, deftiges Essen. Alles ganz bodenständig, nicht gemacht, sehr ehrlich.

Die Stadt ist durch die Donau getrennt in die zwei Stadtteile Buda und Pest. Ich habe Mitten in Pest gewohnt, mittendrin in der Stadt, mit Kneipen, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Aber auch historische Standpunkte - wie das jüdische Viertel - machen Pest aus. Sehr multikulti, aber sehr schön. Dieser erste Beitrag ist - bei durchwachsenem Wetter - weitestgehend in Pest fotografiert worden.

Buda ist eher historisch. Mit der Budaburg, die über allem thront. Aber davon mehr im nächsten Beitrag.

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München im Herbst

München ist immer eine Reise wert. Ich bin schon oft dort gewesen - zu unterschiedlichen Anlässen und habe unterschiedliche Ecken kennenlernen dürfen. 

Dieses Mal bin ich nicht ohne Grund nach München geflogen. Diesmal stand eine Reunion auf der Agenda. Die Sexy Lamas haben sich ein halbes Jahr nach ihrer Südamerikareise hier wieder getroffen. Da ein Großteil unser Gruppe aus dem Süden kommt, war ein Treffen in München die erste Wahl. Und tatsächlich sind alle gekommen! 

Wir haben uns durch die Stadt treiben lassen und dabei über alte Zeiten gequatscht. Wir sind durch die Altstadt geschlendert, haben Schloss Nymphenburg besucht und waren im Olympia-Park. Eine wilde Mischung. Aber eine die dank der Gruppendynamik unheimlich Spaß gemacht hat.

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Amalfi - Italien

Letzte Station der Reise durch Süditalien ist Amalfi. Alleine die Fähre von Capri nach Amalfi war ein Genuss. Über Positano ging es gemütlich auf dem Wasserweg nach Amalfi. Das Hotel in Amalfi ist ebenfalls ein Traum. Ein ehemaliges Kloster auf dem Berg bei dem alle Zimmer Meerblick aufweisen. Ein Pool und direktem Zugang zum Meer sind ebenfalls nicht zu verachten. Und das besten: das Personal hat diebischen Spaß mir alle Geheimgänge zu zeigen, die direkt in die Altstadt führen. Hier kann man sich wohlfühlen.

Die zwei letzten Tage waren geprägt von ausgiebige Wanderungen ins Hinterland, Pizza essen in der Altstadt und Eis genießen auf dem Marktplatz.

Eine kleine Wanderung ins Hinterland ins Valle delle Ferriere lohnt sich alleine schon durch die verlassen Häuserruinen die von der einst blühenden Papierindustrie in dieser Region zeugen. Aber auch entlang der Amalfi-Küste, durch Zitronenhaine und Olivenplantagen. Ein Genuss für die Sinne. Stetig bergauf bis nach Ravello. Wunderschön gelegen, ein zauberhafter Marktplatz, ein toller Blick über die ganze Küste.

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Capri - Italien - Part II

Der letzte Tag auf Capri war voller Aktivität. Früh morgens ging es gleich mit einer Bootstour rund um die Insel los - inklusive Besuch der blauen Grotte. Der Besuch der blauen Grotte ist nichts für schwache Nerven. Erst umsteigen in Ruderboote mit maximal 4 Mann und dann warten. Und warten. Und warten. Bei uns war es ca. eine Stunde, Normale Zeit, sagte man uns. Es herrscht halt reger Betrieb. Der Eingang der blauen Grotte ist gerade mal 90cm hoch, Da heißt es Kopf einziehen und unten bleiben. In drinnen ist das Naturschauspiel aber herrlich. Nur Platzangst darf man nicht haben: Der starke Wellengang verschließt immer wieder den Eingang der Grotte.

Dann ging es weiter nach Anacapri. Die zweite Stadt der Insel, Hier ein bisschen durch die Strassen geschlendert, die Villa San Michelle besucht und den Sessellift rauf auf den Monte Solaro genommen, Immerhin der höchste Berg der Insel. Von dort einen fantastischen Ausblick über die gesamte Insel gehabt. Aber auch auf's Festland. Die Halbinsel von Sorrent, die Bucht von Neapel und den Vesuv gesehen.

Und weil mich hier oben die Sehnsucht gepackt hat und ich am Abend zuvor auf der anderen Seite der Insel ebenfalls einen fantastischen Ausblick erleben durfte - zack - nochmal ans andere Ende der Insel gewandert, durch den Park Astarita gestreift und die Villa Jovis besucht. Ein anstrengender, aber rundum gelungener letzter Tag auf Capri!

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Capri - Italien - Part I

Vier Tage Capri, die nächste Station der Reise. Oder eher 4 Nächte und 3 volle Tage. Irgendwie genau richtig, irgendwie aber auch zu kurz. Capri hat mich von den vier Stationen am meisten fasziniert. So wunderschön gelegen. So herrlich entspannt. Trotzdem viel zu sehen, immer auf den Beinen und doch versucht den Nachmittag am Hotelpool zu dösen. 

Die ersten beiden Tage in Capri waren dem Ankommen, dem Entdecken gewidmet. Einfach drauf los spazieren. Mal sehen, wohin es einen treibt. Neugierig die Insel entdecken. Ohne Plan und ohne Ziel und trotzdem so fantastische Ort und Aussichten genießen.

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Vesuv & Pompeji - Italien

Wenn man in der Ecke Italiens unterwegs ist, sollte man auf jeden Fall den Vesuv und die Ruinenstadt Pompeji besuchen. Ich habe den Vesuv von Neapel aus besichtigt. Pompeji habe ich von Sorrent aus gemacht.

Der Vesuv ist der einzig aktive Vulkan auf dem europäischen Festland. Der letzte große Ausbruch war allerdings 1944. Aktuell befindet er sich in einer Ruhephase. Keine Ahnung, was man für Erwartungen hat, wenn man auf einen Vulkan steigt. Mit dem Auto kommt man relativ weit hoch und dann sind es noch ca. 30min zu Fuß bis zum Krater. Leider lässt sich der Krater nur zur Hälfte umrunden. Und im inneren des Kraters findet man auch keine Lava oder ähnliches. Daher war der Besuch für mich leider eher etwas enttäuschend. Aber wie gesagt - was erwartet man?

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Sorrent - Italien

Zweite Station meiner Italienreise ist Sorrent. Nicht weit von Neapel entfernt lässt es sich auch ohne Auto leicht mit der Bahn erreichen. Fahrt ca. 1 Stunde.

Sorrent - oder wie die Italiener sagen - Sorrento - liegt ebenfalls am Golf von Neapel auf der gleichnamigen Halbinsel Sorrent. Die Stadt liegt hoch auf den Klippen. Dies ermöglicht eine fantastische Sicht auf Neapel und Vesuv. Und je nachdem in welche Richtung man schaut lässt sich auch Capri entdecken. 

Zum Hafen muss man entsprechend herabsteigen - oder für die Faulen - einen Fahrstuhl nehmen. Hier herrscht geschäftiges Treiben und reger Fährverkehr. Etwas ruhiger geht es dagegen im zweiten Hafen - Marina Grande - zu. Auch wen der Name es anders vermuten lässt verkehren hier - eine Bucht weiter - verstärkt kleine Fischerboote und es ist sogar Platz für einen kleinen Strand. Dabei muss man bedenken, dass Strände am Golf von Neapel oder der Amalfiküste in der Regel immer Steinstrände sind.

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Neapels Untergrund - Italien

Neapel hat unter der Stadt genauso viel zu bieten wie über der Erde. Taucht man ein bisschen genauer ein, hat man fast das Gefühl, dass Neapel vollständig unterhöhlt ist.

Das eine sind die U-Bahnhöfe der Linie 1, auch bekannt als "Metro dell'Arte". Auch wenn ich nur 3 U-Bahnhöfe gesehen habe, lohnt sich das Aussteigen bei allen Stationen. Vor allen Dingen die Metrostation Toledo beeindruckt mit seinem fundamentalem Sternenhimmel.

Zum zweiten findet man unter Neapel eine Menge Bunker. Diese sind teilweise noch aus Napoleons-Zeiten, wurden aber auch während der Invasion im 2. Weltkrieg als Schutzräume genutzt. Historisch waren dies meist Schutztunnel, die Personen schnell, sicher und unauffällig von wichtigen Standorten weg oder hinbrachten. 

Ich habe hier nur die Galleria Borbonica besucht. Eine von zahlreichen Möglichkeiten in den Untergrund zu steigen. Der Bourbon-Tunnel entstand in seinen Anfängen bereits 1853 um den königlichen Palast mit der Piazza Vittoria zu verbinden. Dabei wurden mehrere unterirdische Höhlen die bereits seit dem 16. Jahrhundert existieren miteinander verbunden. Während des zweiten Weltkrieges bot der Tunnel bis zu 1000 Menschen Unterschlupf die ihre Häuser verloren hatten. Nach dem Krieg bis in die 1970er Jahre hinein, wurde das Tunnelsystem dann als Autofriedhof genutzt. Viele der alten Autowracks liegen auch heute noch da unten.

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Neapel - Italien

Sommerurlaub. Und ich habe mich für ein klassisches Reiseziel der Deutschen entschieden: Italien. Warum? Weil ich Ewigkeiten nicht mehr in Italien war und einfach dieses Land weiter eigenständig entdecken möchte. An die Sommerurlaube mit den Eltern habe ich jedenfalls schöne Erinnerungen.

Und da es in Italien viele schöne Ecken gibt, war die Überlegung - wo anzufangen - gar nicht so einfach. Ich habe mich dann für den Golf von Neapel entschieden. Hier - so meine Hoffnung - ließen sich viele schöne Ecken entdecken.

Gestartet habe ich in Neapel. Naheliegend, denn hier landet man sprichwörtlich zuerst. Aber man sollte sich ruhig ein bis zwei Tage in der Stadt gönnen. Auch wenn dreckig und laut, viel Verkehr und viele Menschen - kommt man hier einfach ganz schnell mit der italienischen Kultur in Berührung. Ankommen quasi im Schleudergang. Und zudem ist Neapel einfach fantastisch gelegen. Direkt am Meer, Blick auf den Vesuv, Blick auf Capri. Dies lässt mich bereits von den nächsten Zielen meiner Reise träumen.

Aber erstmal hat mich die Stadt einen Tag lang in ihren Bann gezogen. Was ich so alles entdeckt habe und erleben durfte, seht ihr in den folgenden Bildern.

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Chile

Tag 21: San Pedro de Atacama -> Santiago de Chile

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