Kontorhaus-Viertel

2015 wurde das Kontorhausviertel mit dem Chilehaus und die benachbarte Speicherstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Zeit also, dieses Areal im südöstlichen Bereich Hamburgs mit der Kamera festzuhalten. Denn in diesem Bereich der Stadt ist es wie so oft: Man streift die Gegend ständig, hetzt durch die Straßen und nimmt sich doch nie die Zeit, sich die Ecke genauer anzuschauen.

 

Das Kontorhausviertel entstand Anfang des 20. Jahrhunderts um den Kaufleuten ein Areal in direkter Nähe zum Zollkanal und zur Speicherstadt zur Verfügung zu stellen. Kern dieses Viertel sind drei großen Bauten: Chilehaus, Sprinkenhof und Messberghof. Alle drei weisen die klassischen Merkmale des Backsteinbaus auf. Alle drei Gebäude haben eine ganz eigene Optik. Seien es die Eingangsportal, filigrane Erker, idyllische Innenhöfe oder imposante Treppenhäuser. Es findet sich allerdings noch diverse andere Bauten, die ebenfalls ihren Reiz haben. Geplant war das Viertel als reine "Bürostadt" und noch heute wird es als solche vorrangig genutzt. Ein Besuch dieser Gegend lohnt sich. Und es lohnt sich vor allem, auch mal in die Gebäude reinzugehen. Dies ist nicht immer ohne Anmeldung bei einem Pförtner möglich. Aber gegen interessierte Besucher haben sie letztendlich nichts, wenn man nur höflich fragt.



CHILEHAUS


SPRINKENHOF

MESSBERGHOF

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