Summer Weekend

Also eigentlich war heute ein ganz anderer Blog geplant. Diese Woche sorgsam vorbereitet, sodass ich nur noch ein paar einleitende Sätze hätte schreiben brauchen... Dann kam das Leben dazwischen -  wie man so schön sagt. Ich hatte ein sehr schönes und auch sehr warmes Wochenende. Temperaturen bis zu 32 Grad und das Ende August. Da Hamburg aber in diesem Sommer nicht gut weggekommen ist, hieß es diese wahrscheinlich letzten schönen Tage in diesem Sommer zu genießen. Daher habe ich beschlossen den alten Blog als Entwurf zu archivieren und einen neuen zu schreiben. Während es gerade draußen bei schwülen 32 Grad ganz dunkel wird, der Donner grollt, ich um 17h meine Schreibtischlampe anschalten muss (!) und die ersten dicken Regentropfen an mein Fenster prasseln, gebe ich euch einen kleinen Einblick in meine letzen 24 Stunden.

Gestern Abend 19h Stadtpark-Open-Air mit Johannes Oerding. Auch wenn ich Johannes Oerding jetzt schon 5 oder 6 mal live gesehen habe und ihn als Künstler echt mag, ging es gestern Abend viel mehr um die Atmosphäre der Stadtparkkonzerte. Die letzen 5 Jahre war ich eigentlich jeden Sommer dort weil es einfach Spaß macht. Die Karten sind in der Regel relativ günstig und die Stimmung immer super. Auch gestern wieder. Ausverkauftes Haus, an die 5000 Zuschauer. Tourabschluß. Das Publikum - wie immer bei Johannes Oerding - gemischt. Von 10-70 ist alles vertreten. Und alle haben gleich viel Spaß.

Vorband: Tonbandgerät. Das alleine schon den Eintritt wert. Gegen 19:30h kommt dann Johannes Oerding auf die Bühne. Und spielt bis 22h durch. Mit einsetzender Dunkelheit bekommt die Open-Air-Bühne noch einmal extra Flair. Er spielt zwischen "großer" Bühne und dem "Egosteg" wie er ihn liebevoll nennt. Ich stehe mittendrin, habe genügend Platz zum tanzen und bin einfach happy. Es folgt eine Zugabe nach der anderen. Um 21:55h dann die Ansage langsam Schluss zu machen, da ab 22h empfindliche Strafen wegen nächtlichem Lärm drohen. Sein relaxtet Kommentar ans Publikum: "Wenn wir alle zusammenlegen, wird's auch nicht teuer!" Trotzdem war um 22:05h dann endgültig Schluß. Ein wunderschöner Abend mit drei Stunden Livemusik der wettertechnisch nicht besser hätte sein können.

Heute morgen war dann eigentlich nichts weiter geplant. Wach werden, Sport machen, relaxen. So der Plan. Der sich auch eigentlich nicht verändert hat. Aber ich bin während meiner Joggingrunde rund um die Alster jäh unterbrochen worden. Erst ein bißchen sauer, da es gegen Mittag zuging und ich die 14 Kilometer vor der großen Hitze hinter mich bringen wollte. Aber dann doch voller Feuer und Flamme.

Die ganze Alster war PINK. Nun ist man in Hamburg einige Events gewöhnt, aber so etwas habe ich noch nie gesehen. An die 1000 Stand-Up-Paddler haben in pinken T-shirts die Alster bevölkert. Das ganz große Foto ist mir leider nicht mehr gelungen, da der Akku schlapp machte, aber ich hoffe, die beiden Bilder können einen kleinen Einblick geben.

 

Warum? Die Aktion nennt sich "Pink meets paddle for hope" und war eine Initiative der Brustkrebsvorsorge. Das Bild all dieser "pinken" Menschen auf der großen Außenaster zu sehen hat mich echt beeindruckt. Da habe ich gerne den Abbruch meiner Laufstrecke in Kauf genommen und eine Weile fasziniert zugeschaut.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0